Weiter zum Inhalt
Umzugshelden Löwenberger Land

01579 2657034 Angebot einholen

Wie wir arbeiten

Die Umzugshelden Löwenberger Land und ihre Arbeitsweise

Wir sind ein Umzugsbetrieb aus der Gemeinde selbst, mit Hof im Ortsteil Nassenheide. Wir planen jeden Auftrag nach einem Aufmaß, fahren mit eigenen Wagen und schicken die Besetzung, die den Termin vorbereitet hat. Auf dieser Seite steht, wie das im Einzelnen aussieht.

Angebot anfordern 01579 2657034

Umzugsteam beim Sichern der Ladung mit Gurten und Decken im Laderaum eines Möbelwagens
Umzugsteam beim Sichern der Ladung mit Gurten und Decken im Laderaum eines Möbelwagens

Ein Betrieb, der im Gemeindegebiet steht

Die meisten Umzugsbetriebe, die im Löwenberger Land Aufträge annehmen, sitzen anderswo, meist im Süden des Landkreises oder in Berlin. Für sie ist jeder Termin hier eine Fahrt hinaus und zurück, und beides steht am Ende in der Rechnung. Wir haben unseren Hof in Nassenheide, also im Gemeindegebiet selbst. Die Fahrzeuge stehen morgens dort, wo die Aufträge liegen. Das ist kein Verkaufsargument, sondern der Grund dafür, dass wir die Kilometer innerhalb der Gemeinde nicht in Rechnung stellen müssen. Es bedeutet außerdem, dass sich Termine anders staffeln lassen. Zwei Aufträge an einem Tag in benachbarten Ortsteilen sind machbar, solange der Wagen dazwischen nicht aus dem Landkreis heraus muss.

Der zweite Vorteil ist die Ortskenntnis. Wir wissen, welche Zufahrten nach starkem Regen nicht tragen, wo ein Möbelwagen nicht wenden kann und welche Dorfstraße für ein Fahrzeug dieser Höhe zu eng wird. Diese Dinge stehen auf keiner Karte. Sie sind der Unterschied zwischen einem Termin, der um acht anfängt und um vier fertig ist, und einem, bei dem der Vormittag mit Umladen vergeht. Was wir dabei regelmäßig antreffen, steht ausführlich unter Zufahrt, Wendeplatz und Feldweg. Wo wir unsicher sind, fragen wir vorher bei Ihnen nach, statt uns auf den Eindruck aus einem Luftbild zu verlassen.

Jeder Auftrag beginnt mit einem Aufmaß

Wir kalkulieren keinen Umzug und keine Räumung aus der Ferne. Vor jedem Angebot steht ein Rundgang, bei dem wir Räume, Nebengebäude, Treppen und Tragwege aufnehmen. Dabei entstehen Notizen und meist ein paar Fotos, und aus beidem wird die Planung: Wagengröße, Zahl der Kräfte, Reihenfolge des Ladens, Zeitbedarf. Wer diesen Schritt überspringt, bekommt eine Zahl, die am Umzugstag nicht mehr gilt. Genau das wollen wir vermeiden, und deshalb ist der Rundgang bei uns keine Option, sondern der Regelfall. Nur bei sehr kleinen Aufträgen, etwa einem einzelnen Möbelstück in den Nachbarort, genügt uns eine Beschreibung mit ein paar Fotos.

Wichtig ist, dass diese Aufnahme nicht in einer Schublade verschwindet. Sie geht an die Besetzung, die am Umzugstag kommt, und wird dort noch einmal durchgesprochen. So weiß am Morgen jeder, dass der Schrank im Obergeschoss zerlegt werden muss und dass der Wagen nicht bis an die Tür kommt. Auf einer Hofstelle mit Stall und Scheune ist diese Vorbereitung der halbe Auftrag. Was dabei alles zusammenkommt, beschreibt die Seite Hofstelle, Scheune und Dachboden. Verschiebt sich der Termin, bleibt die Aufnahme gültig und wir fangen nicht von vorn an. Ändert sich dagegen der Umfang, gehen wir die Räume noch einmal durch.

Feste Besetzung statt wechselnder Tageskräfte

Ein Umzug ist Handarbeit, und Handarbeit hängt an den Leuten, die sie machen. Wir arbeiten deshalb mit festen Besetzungen, die sich kennen und die wissen, wie der jeweils andere trägt. Wer den Rundgang gemacht hat, steht am Umzugstag mit auf dem Hof. Das klingt selbstverständlich, ist es in dieser Branche aber nicht: Viele Anbieter buchen für jeden Auftrag zusammen, wer gerade verfügbar ist. Der Unterschied zeigt sich spätestens an der ersten engen Treppe. Die Größe der Besetzung richtet sich dabei nach dem Auftrag und nicht nach dem Kalender. Für eine Zweizimmerwohnung kommen zwei Leute, für eine Hofstelle mit Nebengelass entsprechend mehr.

Praktisch heißt das auch, dass am Umzugstag jemand ansprechbar ist, der entscheiden darf. Wenn sich herausstellt, dass ein Möbelstück doch zerlegt werden muss oder der Nachbar den Hof zugeparkt hat, wird das vor Ort geklärt und nicht über eine Zentrale. Und wenn wir merken, dass der Tag länger dauert als geplant, sagen wir es, sobald wir es sehen. Ein Anruf am Mittag ist unangenehm, eine Überraschung auf der Rechnung ist schlimmer. Deshalb steht vor jedem Termin fest, wer für Sie ansprechbar ist und unter welcher Nummer diese Person an dem Tag erreichbar bleibt.

Woran Sie eine geplante Besetzung erkennen

  • Am Morgen wird der Ablauf durchgesprochen, statt sofort loszutragen
  • Wege und Kanten werden abgedeckt, bevor der erste Karton bewegt wird
  • Jede Kiste bekommt den Raum aufgeschrieben, in den sie am Zielort gehört
  • Zerlegtes wird samt Beschlägen in einem beschrifteten Beutel gesichert
  • Am Ende gehen beide Adressen gemeinsam ab, bevor der Wagen wegfährt

Eigene Fahrzeuge, feste Partner über Land

Die Wagen, mit denen wir fahren, stehen auf dem eigenen Hof. Wir mieten nicht kurzfristig zu, was den Vorteil hat, dass die Ausstattung immer dieselbe ist: Decken, Gurte, Rampe, Hebebühne am größeren Wagen. Für schmale Dorfstraßen und enge Hofeinfahrten haben wir zusätzlich ein kleineres Fahrzeug, mit dem sich zur Not pendeln lässt. Welche Kombination bei Ihnen die richtige ist, entscheidet sich beim Rundgang und nicht am Morgen des Umzugstags. Gewartet und beladen wird ebenfalls auf dem eigenen Hof. Das hat den Vorteil, dass Decken, Gurte und Kartons für den nächsten Tag schon am Abend vorher bereitstehen.

Bei weiten Strecken sieht die Sache anders aus. Wenn ein Umzug über mehrere hundert Kilometer geht, braucht es am Zielort oft zusätzliche Hände. Dafür arbeiten wir mit festen Partnerbetrieben zusammen, die wir kennen und mit denen wir schon gefahren sind. Wer am Ziel mit anpackt, sagen wir Ihnen vorher und nicht am Ankunftstag. Wie so eine Fahrt abläuft, steht an einem Beispiel auf der Seite Umzug nach Leipzig. Innerhalb des Landkreises kommt das nicht vor. Dort fahren wir jeden Auftrag mit den eigenen Leuten, vom ersten Karton bis zur gemeinsamen Abnahme.

Haftung nach Paragraf 451e HGB

Für Umzugsverträge gilt in Deutschland das Handelsgesetzbuch. Nach Paragraf 451e HGB haftet der Umzugsbetrieb für Schäden am Umzugsgut bis zu einem im Gesetz festgelegten Betrag je Kubikmeter Laderaum, der für den Transport benötigt wird. Diese Haftung gilt für uns wie für jeden anderen Betrieb der Branche, sie ist keine freiwillige Zusage und muss nicht eigens vereinbart werden. Was sie im konkreten Fall bedeutet, hängt an der Größe des Wagens und nicht am Wert des einzelnen Stücks. Das ist keine Besonderheit dieses Betriebs, sondern der gesetzliche Rahmen, in dem sich jeder Umzug in Deutschland bewegt.

Daraus folgt eine Empfehlung, die wir bei jedem Rundgang aussprechen: Sagen Sie uns, wenn einzelne Stücke besonders wertvoll oder unersetzlich sind. Wir halten sie im Angebot fest, packen sie getrennt und sichern sie eigens. Papiere, Schmuck und Ähnliches nehmen Sie am besten selbst mit, das ist überall so üblich. Und falls doch einmal etwas zu Bruch geht, melden Sie es bitte zeitnah. Je früher ein Schaden aufgenommen wird, desto einfacher lässt er sich regeln. Ein Foto von der Stelle und eine Notiz, wann es aufgefallen ist, genügen für den Anfang. Alles Weitere besprechen wir persönlich.

Was Sie uns vor dem Termin sagen sollten

  • Einzelstücke, die besonders wertvoll oder nicht ersetzbar sind
  • Möbel mit Vorschäden, damit sie vorher festgehalten werden
  • Geräte, die noch unter Garantie stehen und Originalverpackung haben
  • Papiere, Schmuck und Bargeld, die Sie besser selbst mitnehmen

Der Umzugstag von innen

Fünf Abschnitte, in die wir jeden Termin teilen

So sieht ein Umzugstag bei uns von der Ankunft bis zur letzten Unterschrift aus. Die Reihenfolge ändert sich nicht, nur die Dauer der einzelnen Abschnitte.

  1. Ankunft und Absprache

    Wir gehen mit Ihnen kurz durch die Räume, bestätigen, was mitkommt, und legen fest, wo der Wagen steht und über welchen Weg getragen wird.

  2. Wege sichern

    Türzargen, Treppenkanten und empfindliche Böden werden abgedeckt. Erst danach wird der erste Gegenstand bewegt.

  3. Abbauen und laden

    Schränke und Betten werden zerlegt, Beschläge gesichert, dann wird geladen. Schwer nach unten, empfindlich nach oben, alles gegurtet.

  4. Fahren und abladen

    Am Zielort geht jede Kiste in den Raum, der darauf steht. Möbel werden gleich aufgestellt, damit am Abend niemand zwischen Einzelteilen sitzt.

  5. Abnahme

    Wir gehen beide Adressen mit Ihnen ab, klären offene Punkte und verabreden, wann wir geliehene Kartons und Decken wieder abholen.

Fragen zum Betrieb und zu unserer Arbeitsweise

Wie viele Fahrzeuge setzen Sie ein?

Für einen normalen Haushalt reicht ein Möbelwagen, für größere Aufträge kommt ein zweiter Transporter dazu. Welche Kombination nötig ist, ergibt sich aus dem geschätzten Rauminhalt beim Rundgang. Wichtig ist uns, dass die Wagen aus dem eigenen Bestand kommen: Bei kurzfristig gemieteten Fahrzeugen weiß niemand vorher, ob Rampe und Ausstattung passen. Reicht ein Wagen für Ihren Hausrat nicht aus, sagen wir das im Angebot und nicht am Umzugstag.

Wer kommt am Umzugstag tatsächlich?

Die Besetzung, die den Rundgang gemacht und den Termin geplant hat. Sie kennt die Aufnahme, die Wege und die Besonderheiten Ihrer Adresse. Sollte einmal jemand ausfallen, sagen wir es vorher und nicht, wenn der Wagen schon in der Einfahrt steht. Ein Auftrag wird bei uns nicht an eine fremde Kolonne weitergegeben. Wer den Rundgang gemacht hat, ist am Umzugstag auch der Ansprechpartner vor Ort.

Was passiert, wenn etwas beschädigt wird?

Melden Sie den Schaden möglichst am selben Tag oder kurz danach. Wir nehmen ihn auf, sehen ihn uns an und sagen, wie wir vorgehen wollen. Rechtlich gilt die Haftung nach Paragraf 451e HGB, die für jeden Umzugsbetrieb in Deutschland vorgesehen ist. Je schneller ein Schaden dokumentiert ist, desto einfacher ist die Klärung für beide Seiten.

Arbeiten Sie mit Subunternehmern?

Innerhalb der Gemeinde und im Landkreis nicht, dort fahren wir selbst. Bei weiten Strecken ziehen wir feste Partnerbetriebe hinzu, weil am Zielort zusätzliche Hände gebraucht werden. Das sind immer dieselben, keine wechselnden Vermittlungen. Wenn ein Partner beteiligt ist, steht das im Angebot, bevor Sie unterschreiben. Die Verantwortung für den Auftrag bleibt dabei bei uns, auch für den Teil am Zielort. Sie haben also nur einen Ansprechpartner.

Warum steht auf dieser Seite keine Firmengeschichte?

Weil sie Ihnen bei der Entscheidung nicht hilft. Was zählt, ist die Frage, ob Ihr Schrank heil ankommt und ob der Betrag stimmt. Deshalb steht hier, wie wir planen, wer kommt, womit gefahren wird und wie gehaftet wird. Alles Weitere über den Betriebsinhaber finden Sie im Impressum. Wer wissen will, wie ein Umzugstag hier abläuft, liest besser die fünf Abschnitte weiter oben.

Übernehmen Sie auch sehr kleine Aufträge?

Ja. Ein einzelnes Möbelstück von einem Ortsteil in den nächsten ist ein völlig normaler Auftrag, gerade in einer Gemeinde dieser Größe. Für so etwas kommt der kleinere Transporter, und gerechnet wird nach Zeit. Wer nur Hilfe beim Tragen braucht und den Wagen selbst stellt, findet die Bedingungen unter Umzugshelfer. Auch dafür kommt eine feste Besetzung und keine kurzfristig zusammengestellte Gruppe.

Die Punkte, an denen wir uns messen lassen

Nichts davon ist eine Auszeichnung und nichts eine Werbeaussage. Es sind die Regeln, nach denen jeder Auftrag in diesem Betrieb läuft.

Unverbindlich anfragen

Aus der Gemeinde, für die Gemeinde

Wir fahren die Wege zwischen den Ortsteilen ohnehin. Sagen Sie uns, wohin es gehen soll, und wir bringen Ihren Hausrat dorthin.