Die meisten Umzugsbetriebe, die im Löwenberger Land Aufträge annehmen, sitzen anderswo, meist im Süden des Landkreises oder in Berlin. Für sie ist jeder Termin hier eine Fahrt hinaus und zurück, und beides steht am Ende in der Rechnung. Wir haben unseren Hof in Nassenheide, also im Gemeindegebiet selbst. Die Fahrzeuge stehen morgens dort, wo die Aufträge liegen. Das ist kein Verkaufsargument, sondern der Grund dafür, dass wir die Kilometer innerhalb der Gemeinde nicht in Rechnung stellen müssen. Es bedeutet außerdem, dass sich Termine anders staffeln lassen. Zwei Aufträge an einem Tag in benachbarten Ortsteilen sind machbar, solange der Wagen dazwischen nicht aus dem Landkreis heraus muss.
Der zweite Vorteil ist die Ortskenntnis. Wir wissen, welche Zufahrten nach starkem Regen nicht tragen, wo ein Möbelwagen nicht wenden kann und welche Dorfstraße für ein Fahrzeug dieser Höhe zu eng wird. Diese Dinge stehen auf keiner Karte. Sie sind der Unterschied zwischen einem Termin, der um acht anfängt und um vier fertig ist, und einem, bei dem der Vormittag mit Umladen vergeht. Was wir dabei regelmäßig antreffen, steht ausführlich unter Zufahrt, Wendeplatz und Feldweg. Wo wir unsicher sind, fragen wir vorher bei Ihnen nach, statt uns auf den Eindruck aus einem Luftbild zu verlassen.