Ein Firmenumzug im Löwenberger Land sieht selten aus wie ein Büroumzug in der Stadt. Häufiger ist die Mischung: vorn ein Raum mit zwei Schreibtischen und einem Aktenschrank, hinten eine Werkstatt oder ein Lager, dazwischen ein Hof, auf dem Anhänger und Material stehen. Die Wege sind kurz, aber die Türen sind schmal und die Schwellen hoch. Wir gehen deshalb vor jedem Angebot durch beide Standorte und schreiben getrennt auf, was Büro, was Werkstatt und was Lagerfläche ist. Aus dieser Trennung ergibt sich der Ablaufplan, nicht aus der Gesamtfläche in Quadratmetern. Diese drei Bereiche stellen unterschiedliche Anforderungen an Verpackung und Reihenfolge.
Ebenso wichtig ist, wovon der Betrieb an welchem Tag lebt. Eine Praxis kann ihre Behandlungsräume nicht in Etappen räumen, ein Handwerksbetrieb dagegen sehr wohl, weil die Fahrzeuge ohnehin unterwegs sind. Ein Hofladen hat feste Öffnungszeiten und Ware, die nicht warten kann. Wir fragen diese Abläufe zuerst ab und legen den Umzug danach, nicht umgekehrt. In vielen Fällen entsteht daraus ein Plan über drei Termine: Vorbereitung, Hauptumzug, Nacharbeit. Was in welchem Schritt bewegt wird, halten wir schriftlich fest, damit Ihre Leute es nachlesen können. So weiß jeder Bereich, wann er an der Reihe ist und was bis dahin liegen bleiben darf.