Ein belastbarer Preis entsteht nicht am Telefon. Am Telefon hören wir die Zimmerzahl, beim Rundgang sehen wir den Rauminhalt, und zwischen beidem liegen auf einer Hofstelle regelmäßig Welten. Wir gehen deshalb durch alle Räume, öffnen Keller, Dachboden und Nebengelass, schätzen den Rauminhalt in Kubikmetern und messen den Weg von der Tür bis zur möglichen Halteposition des Wagens. Aus diesen drei Größen ergeben sich Wagengröße, Besetzung und Dauer. Erst daraus wird ein Betrag, und der kommt schriftlich. Mündliche Zusagen geben wir nicht ab. Vier Wochen später weiß niemand mehr genau, was am Telefon gemeint war, und dann steht der Wagen in der Einfahrt und die Frage im Raum.
Der Rundgang kostet nichts und verpflichtet zu nichts. Er dauert bei einer Wohnung eine knappe halbe Stunde, bei einem Hof mit Scheune deutlich länger. Wenn Ihnen das zu aufwendig ist, geht auch eine Runde per Videoanruf, solange Sie die Kamera überall hinhalten, wo etwas steht. Wir sagen Ihnen offen, wenn wir auf diesem Weg nur eine Spanne nennen können statt einer festen Zahl. Eine Spanne, die hinterher überschritten wird, nützt niemandem, am wenigsten uns. Am belastbarsten wird die Zahl, wenn beim Rundgang jemand dabei ist, der weiß, was in den Kisten auf dem Dachboden steckt und was davon überhaupt mitkommt.