Beim Wohnungsumzug liegt fast alles auf einer Etage. Beim Hausumzug verteilt sich derselbe Hausstand auf drei bis fünf Ebenen, und jede hat ihre eigene Schwierigkeit. Der Keller ist über eine schmale Treppe erreichbar und meistens vollgestellt. Der Dachboden hat oft nur eine Luke und eine Leiter statt einer Treppe. Zwischen beiden liegen die Wohnräume, die schnell geleert sind, weil dort tatsächlich gewohnt wird. Wer den Aufwand eines Hausumzugs nach der Wohnfläche schätzt, verschätzt sich fast immer nach unten. Wir gehen deshalb beim Aufmaß von unten nach oben durch das ganze Haus und schreiben jede Ebene einzeln auf.
Dazu kommt die Reihenfolge. Ein Haus lässt sich nicht in beliebiger Ordnung räumen, weil der Weg nach draußen durch andere Räume führt. Steht die Waschmaschine im Keller und der Schrank aus dem Dachgeschoss soll über dieselbe Treppe, blockieren sich zwei Gruppen gegenseitig. Wir teilen die Besetzung deshalb auf: eine Gruppe arbeitet sich von oben nach unten durch, die andere lädt und sichert am Wagen. So bleibt der Weg frei, und der Wagen wird gleichmäßig beladen statt in Schüben. Diese Aufteilung ist der Grund, warum ein Hausumzug mit vier Leuten oft schneller fertig ist als mit sechs.