Eine Entrümpelung auf dem Dorf beginnt selten in der Wohnung. Sie beginnt im Keller, auf dem Dachboden, in der Garage, im Schuppen oder in der Scheune, also in den Räumen, die niemand täglich betritt. Dort steht, was über Jahrzehnte niemand wegwerfen wollte: Farbeimer, Fliesenreste, alte Fenster, Fahrräder, Kinderbetten, Werkzeug, Bretter, Kanister. Diese Räume sind größer als eine Abstellkammer in der Stadt, und deshalb ist das Volumen fast immer größer als geschätzt. Wir messen es vor dem Angebot, weil sich aus dem Rauminhalt sowohl die Zahl der Fuhren als auch die Gebühr an der Annahmestelle ergibt.
Die zweite Besonderheit ist die Bauweise. Gebäude, die einmal für Vieh, Geräte oder Vorräte errichtet wurden, haben hohe Räume, niedrige Türen und selten eine Treppe, die für schwere Lasten gedacht war. Ein Dachboden über einer Scheune ist oft nur über eine Leiter erreichbar, und was oben liegt, muss einzeln nach unten. Wir sehen uns diese Wege vor dem Termin an und planen sie ein. Wie wir mit Hofstellen, Ställen und Dachböden umgehen, ist ausführlich auf der Seite Hofstelle, Scheune und Dachboden beschrieben. Für schwer erreichbare Böden planen wir zusätzliche Zeit ein, weil dort jedes Stück einzeln nach unten muss.