In einer Stadtwohnung ist der Tragweg zweigeteilt: Treppe und Bordkante. Beides ist kurz, beides ist berechenbar, und der Wagen steht in Sichtweite der Haustür. Auf einem Grundstück am Ortsrand sieht der Weg anders aus. Von der Diele geht es über den Hof, an der Scheune vorbei, durch die Toreinfahrt bis zum Wagen, der auf festem Untergrund steht. Vierzig Meter sind dabei nichts Ungewöhnliches, sechzig auch nicht. Diese Strecke wird bei einem mittleren Haushalt zwei- bis dreihundertmal gegangen, und deshalb wirkt sich jedes Kilo, das zu viel im Karton liegt, nicht einmal aus, sondern hundertfach.
Dazu kommt der Untergrund. Ein Treppenhaus ist eben, trocken und beleuchtet. Ein Hofweg besteht aus Kies, Rasen, Betonplatten mit Fugen oder altem Kopfsteinpflaster, und nach einem Regen ist er glatt. Sackkarre und Rollbrett, die in der Stadt jeden zweiten Gang ersetzen, laufen auf Kies schlecht und auf Rasen gar nicht. Getragen wird also mehr als anderswo, und getragen wird von zwei Händen, die den Karton unten fassen. Ein Karton, der sich nicht sauber greifen lässt, kostet auf dieser Strecke mehr Kraft als zehn Kilo Zuladung. Deshalb lohnt sich hier, was in einer Stadtwohnung nach Übertreibung klingt: Griffe freihalten, Deckel schließen, Kanten sauber falten und keine Kiste bis an den Rand füllen.